Letztes Update: 10. MĂ€rz 2026
Der Artikel stellt Volker Rosins Album 'Der blaue Hund will tanzen' vor: Songauswahl, Melodien und Produktion werden beschrieben. Mit Lob fĂŒr die eingĂ€ngigen Refrains, Anmerkungen zur Vielfalt, Einsatz im Familienalltag und einem klaren Urteil.
Schon nach den ersten Takten fĂ€llt auf, wie anders dieses Album klingt. Hier wummert kein Elektrobeat durch die Boxen. Hier atmet Musik. Die Band swingt, die BlĂ€ser glĂŒhen, die Percussion perlt. Das ist mutig. Und es passt. Kinder lieben klare Rhythmen und frische Melodien. Genau das liefert diese Produktion. Dazu kommt Humor, der weder belehrt noch ĂŒberdreht. Stattdessen fĂŒhrt er sanft durch die Songs und lĂ€sst Bilder im Kopf entstehen.
Das Album Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen erschien am 10. April 2015. Es umfasst 14 Titel und spielt mit Klassikern aus Jazz und Folk. Dazu kommen neue Texte in deutscher Sprache. Die Idee ist simpel, doch clever: Bekannte Melodien werden zu Bewegungs- und Mitmachliedern. So entsteht ein BrĂŒckenschlag. Zwischen Eltern, die die Vorlagen kennen. Und Kindern, die diese Musik neu entdecken. Das macht das Hören zu einem gemeinsamen Erlebnis.
Der Titel weckt sofort Neugier. Ein blauer Hund, der tanzen will? Das Bild ist stark. Es lÀdt ein zum Spiel und zum Lachen. Hinter der Figur steckt eine klare Idee. Bewegung ist der rote Faden. Fast jeder Song ruft zum Mitmachen auf. Dabei bleibt der Ton freundlich und warm. Nichts wirkt aufgesetzt. Nichts drÀngt. Der Groove trÀgt von selbst.
Mit Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen wagt der KĂŒnstler den Schritt in ein Feld, das im Kinderzimmer selten ist: Jazz. Doch die Arrangements sind kindgerecht. Sie sind hell, klar und leicht. So können Sie sofort einstimmen. Oder erst einmal zuhören. Beides klappt gut, denn die Produktion lĂ€sst Raum. Raum fĂŒr Fantasie. Und fĂŒr kleine Pausen zum Durchatmen.
Die Figur des blauen Hundes ist mehr als ein Gag. Sie ist ein Anker fĂŒr die Fantasie. Ein Hund, der tanzt, macht Lust, die Welt neu zu sehen. Er ist mutig und verspielt. Er stolpert auch mal und steht wieder auf. Das passt wunderbar in den Alltag mit Kindern. Da geht es nicht um perfekte Schritte. Es geht um Freude an der Bewegung. Um Neugier und ums Ausprobieren.
Das Album Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen nutzt diese Figur, um Vielfalt zu zeigen. Mal schleicht der Hund wie ein Tiger. Mal fliegt er zum Mond. Mal feiert er eine Party. Jeder Track erzĂ€hlt einen kleinen Film. Ihre Aufgabe ist leicht: Hinhören, fĂŒhlen, mitgehen. Das ist zugĂ€nglich, auch wenn Sie sonst wenig Jazz hören.
Die Songauswahl ist klug. Sie mischt weltbekannte Vorlagen mit neuen Ideen. Das macht einen Reiz des Albums aus. Eltern erkennen viele Melodien. Kinder hingegen hören sie oft zum ersten Mal. So treffen zwei Hörwelten aufeinander. Das sorgt fĂŒr GesprĂ€chsstoff am KĂŒchentisch. Und fĂŒr kleine Aha-Momente beim Lauschen.
Mehr als pure Cover-Versionen sind diese StĂŒcke jedoch nicht. Sie sind eigenstĂ€ndige Kinderlieder, die sich locker an die Vorlagen anlehnen. Das ist die Kunst hier. Die Musik wirkt nie schwer. Sie ist leicht, aber sie hat Substanz. Deshalb funktioniert Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen sowohl zum Toben als auch beim Malen am Tisch.
Der Auftakt mit âSchleich wieân Tigerâ setzt den Ton. Der Beat ist soft, die Spannung steigt. Das Thema Tarnen und Schleichen ist ein Volltreffer im Kinderzimmer. Sie können dazu durch die Wohnung schleichen. Auf Zehenspitzen, ganz leise. Kinder lieben das. Schon hier kann das Album punkten. SpĂ€ter kehrt der Titel als Karaoke zurĂŒck. Das lĂ€dt zu eigenem Gesang ein. Auch das Album Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen profitiert davon, denn es verlĂ€ngert den SpaĂ.
âFlieg mit mir zum Mondâ nimmt den Schwung auf, aber mit einem anderen GefĂŒhl. Es wird luftiger und weiter. In Gedanken geht es in den Himmel. Arme werden FlĂŒgel. Und auf einmal wird ruhiges Treiben zu einer kleinen Traumreise. Die deutsche Fassung bleibt nah am Kern. Und doch ist sie frisch genug, um als Kindersong zu tragen.
âSpring Spring Springâ spielt mit dem Big-Band-Feuer. Da geht es vorwĂ€rts. Da darf gehĂŒpft werden. Das ist Bewegung pur. Sie können einfache Sprungmuster vorgeben. Oder die Kinder springen frei. Beides macht SpaĂ. Und die Band liefert den richtigen Druck von hinten.
Der Titelsong âDer blaue Hundâ lehnt sich an âBlue Bossaâ an. Hier zeigt sich die StĂ€rke des Albums gut. Der Bossa-Groove ist weich und warm. Er schiebt, aber er drĂ€ngt nicht. Das lĂ€dt ein zu runden Bewegungen. Kreisen, wippen, tippen. Alles ist im Fluss.
âDas Krokodilâ setzt einen fröhlichen Kontrast. Die Vorlage ist âAll of Meâ. Der Refrain bleibt lange im Ohr. Mit kleinen Krokodil-Armen und einem breiten Maul wird daraus ein Spiel. So wird ein Jazz-Standard zu einer Szene in Ihrer KĂŒche. Und Sie merken: Jazz kann sehr nah sein.
âOnkel Donald hat âne Farmâ ĂŒbersetzt das bekannte Kinderlied mit einer Prise Swing. Der Witz steckt in den TiergerĂ€uschen. Sie können diese frei formen. Mal laut, mal leise. Mal schnell, mal langsam. Die Karaoke-Version am Ende verstĂ€rkt das. So wird die Nummer zum Dauergast bei Familienfeiern.
âJa! Wir habân keine Bananenâ ist ein Schmankerl. Es spielt mit Albernheit und Tempo. Das ist absichtlich so. Das Lied lĂ€dt zum Blödeln ein. Kinder brauchen das. Dazu der leicht schrĂ€ge Humor. Fertig ist ein Moment, in dem alle lockerer werden.
âIch bin grĂŒn (Frosches Lied)â greift zarte Töne auf. Es geht um IdentitĂ€t und Farbe. Das ist sanft und freundlich. Ideal nach einem wilden StĂŒck. So lernen Kinder, dass Alben auch Dynamik haben. Nicht alles ist âlautâ. Nicht alles ist âleiseâ. Es wechselt. Das tut gut.
âWir feiern heut âne Partyâ steht fast am Ende. Es ist der logische Höhepunkt. Die Melodie ist einfach. Der Refrain hat Wumms. Hier will wirklich jeder tanzen. Kein Wunder, dass es zusĂ€tzlich eine Karaoke-Version gibt. So hĂ€lt die Party lĂ€nger.
âEin Hund, eine Katze und eine Mausâ ist ein poetischer Zwischenstopp. Das Original âWaters of Marchâ schwingt darunter. Der Text zĂ€hlt Bilder auf. Das wirkt meditativ. Es ist ein kluger Moment fĂŒr Atempausen. So bleibt die Reise abwechslungsreich.
Mit âWunderbar ist die Weltâ endet das Album auf einer warmen Note. Die Vorlage ist ein Denkmal. Hier gilt: Weniger ist mehr. Die Instrumente treten zurĂŒck. Die Stimmung steht im Fokus. Nach so viel Bewegung ist das ein gutes Ausatmen. Ein kurzes Innehalten, bevor der blaue Hund wieder spielt.
Die StĂ€rke der Produktion liegt im Körper. Jeder Track bietet einen klaren Impuls. Schleichen, fliegen, springen, wippen. Sie brauchen keine groĂe Choreografie. Drei einfache Bewegungen reichen. FĂŒhren Sie an, dann lassen Sie los. Kinder greifen schnell auf. Danach entstehen eigene Ideen. So wird aus Musik ein Spiel, das wĂ€chst.
FĂŒr die ganz Kleinen eignen sich Wipp- und Klatschmuster. FĂŒr Vorschulkinder passen Schrittfolgen im Kreis. Schulkinder lieben kleine Challenges. Zum Beispiel Tempowechsel. Oder Freeze-Momente. Und wenn die Luft raus ist, folgt ein ruhiger Song. Genau diesen Bogen schafft auch Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen spielend.
Die Stimme von Volker Rosin ist prĂ€sent, aber nie rau. Sie fĂŒhrt durch die StĂŒcke, ohne zu drĂŒcken. Dazu kommen klare Arrangements. BlĂ€ser, Klavier, Bass, Drums. Alles ist gut austariert. Nichts geht unter. Nichts wackelt. Das ist wichtig, wenn Kinder mitsingen. Sie brauchen Orientierung. Hier ist sie da.
Die Mischung ist modern, aber warm. Es gibt genug Luft zwischen den Instrumenten. Gerade die Percussion arbeitet filigran. Sie kitzelt den Groove nach vorn. Das macht etwas mit dem Körper. Der Fuà wippt. Die Schultern gehen mit. Genau da entsteht der Zauber von Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen.
Die Texte sind leicht, aber nicht banal. Sie bieten klare Verben und starke Substantive. Viele Refrains setzen auf Wiederholung. Das hilft beim Merken. Es stĂ€rkt das SprachgefĂŒhl. Und es baut Wortschatz auf. Das geschieht nebenbei. Keine Lehrstunde, sondern Spielfreude.
Rhythmus trĂ€gt die Silben. Kinder spĂŒren das. Sie klatschen Laute. Sie dehnen Vokale. Sie entdecken Reime. Gleichzeitig fördert die Musik das Timing. Wer einsetzt, wenn die Band ruft, lernt Fokus. So wirkt das Album ĂŒber das Tanzen hinaus. Auch dabei hilft Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen spĂŒrbar.
Die Songs funktionieren ab etwa drei Jahren. JĂŒngere Kinder mögen die Grooves und GerĂ€usche. Ab vier bis sieben Jahren entfaltet sich das volle Potenzial. Da sitzen Gesten, da tragen die Themen. Auch Ă€ltere Geschwister steigen noch gern mit ein. Vor allem bei den schnelleren Nummern. Und Eltern? Sie nicken mit. Viele erkennen die Vorlagen wieder. So hat jede Altersgruppe ihren Zugang.
FĂŒr empfindliche Ohren ist die Produktion gut geeignet. Sie ist nicht schrill gemischt. Auch lange Autofahrten sind so kein Problem. Wer Jazz liebt, hört feine Zitate. Wer einfach tanzen will, findet klare Beats. So erreicht Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen eine breite Familie.
In der Kita lassen sich mit zwei, drei Songs ganze Bewegungseinheiten bauen. Start mit âSchleich wieân Tigerâ. Dann ein schnelleres StĂŒck wie âSpring Spring Springâ. Abschluss mit âIch bin grĂŒnâ. Fertig ist ein runder Kreis. In der Grundschule kann das Album den Musikunterricht öffnen. Themen wie Takt, Tempo und Instrumente sind leicht greifbar.
Zu Hause hilft die Platte beim Nachmittagsloch. Ein Lied, zwei Ăbungen, schwupps sind alle wieder wach. Auch als Ritual vor dem Abendessen passt das. Zehn Minuten Tanzen, dann HĂ€nde waschen, dann Tisch decken. Klare AblĂ€ufe geben Halt. Genau das gibt die Struktur von Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen her.
Drei Karaoke-Versionen runden die CD ab. Das ist mehr als ein Gimmick. Kinder bekommen hier BĂŒhne und Mut. Ohne Leadstimme hören sie die Band pur. Sie setzen selbst ein. Das trainiert Timing und Selbstvertrauen. Und es macht einfach SpaĂ.
âSchleich wieân Tigerâ, âOnkel Donald hat âne Farmâ und âWir feiern heut âne Partyâ eignen sich besonders gut. Die Melodien sitzen schnell. Mit kleinen Requisiten â ein Hut, ein Tuch â wird daraus eine Mini-Show. So wĂ€chst das Erlebnis ĂŒber das Hören hinaus. Und Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen bleibt noch lĂ€nger lebendig.
Volker Rosin ist fĂŒr mitreiĂende Tanzhits bekannt. Oft mit Disco- und Pop-AnklĂ€ngen. Dieses Album schlĂ€gt eine neue Richtung ein. Es nutzt Jazz und Bossa, Swing und Folk. Dabei bleibt der Kern erhalten: klare Hooks, viel Bewegung, freundlicher Humor. Die Mischung ist erfrischend. Sie erweitert das Repertoire im Regal. So passt Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen gut neben die groĂen Rosin-Hits, bietet aber eine neue Farbe.
Einige Hörerinnen wĂŒnschen sich bei zwei, drei Titeln mehr textliche Tiefe. Manche Pointen sind sehr verspielt. Das ist im Alltag prima. Bei hĂ€ufigem Hören kann es aber etwas leicht wirken. Zudem sind die BezĂŒge zu Jazz-Klassikern fĂŒr Kinder nicht sofort spĂŒrbar. Das ist eher ein Gewinn fĂŒr Erwachsene. Ein kleiner Teil der Eltern hĂ€tte sich noch ein, zwei ganz neue Eigenkompositionen gewĂŒnscht. Dennoch trĂ€gt die Auswahl. Gerade im Zusammenspiel entfaltet sie die StĂ€rke von Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen.
Dieses Album holt den Jazz ins Kinderzimmer. Es tut das mit Charme, Respekt und Wumms. Die Arrangements sind sorgsam gebaut. Die Texte sind klar und kindgerecht. Die Bewegungsideen liegen auf der Hand. Dazu kommen Momente der Ruhe. Das Ergebnis ist ein runder Flow. Er trÀgt durch den Tag. Und er verbindet Generationen.
Wer eine Alternative zu Plastikbeats sucht, liegt hier richtig. Wer neue Bewegungsimpulse braucht, ebenso. Und wer Musik als GesprĂ€chsstart mag, wird fĂŒndig. In Summe ist Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen eine klare Empfehlung. FĂŒr die Kita, fĂŒr den Familientisch, fĂŒr das Auto. Kurz: fĂŒr Ihr Leben mit Kindern.
Planen Sie eine halbe Stunde ein. RĂ€umen Sie ein bisschen Platz frei. Legen Sie zwei TĂŒcher, einen Hut und eine leere Kiste bereit. Starten Sie mit âSchleich wieân Tigerâ. Danach âSpring Spring Springâ. Kurze Wasserpause. Dann âDas Krokodilâ. Zum Schluss âWunderbar ist die Weltâ. So entsteht ein kleiner Bogen. Beobachten Sie, welche Bewegungen spontan kommen. Nehmen Sie diese auf. Dann drehen Sie die Reihenfolge beim nĂ€chsten Mal um. So bleibt es frisch.
Wenn Sie Lust auf mehr haben, nutzen Sie die Karaoke-Tracks. Lassen Sie Ihr Kind den Start zĂ€hlen. Eins, zwei, drei, los. Das stĂ€rkt Mut und TaktgefĂŒhl. Vielleicht entsteht eine kleine Familien-Show. Dann ist die BĂŒhne frei. Und Sie spĂŒren, wie Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen im Alltag Wurzeln schlĂ€gt.
Das Album "Der blaue Hund will tanzen" von Volker Rosin bietet eine bunte Mischung aus fröhlichen Kinderliedern. Wenn du mehr von Volker Rosin hören möchtest, empfehle ich dir das Album "Volker Rosin Turnen macht Spaà 2". Es enthÀlt viele Lieder, die Kinder zum Mitmachen und Bewegen anregen.
Ein weiteres groĂartiges Album von Volker Rosin ist "Volker Rosin Sunny Bunny CD Vol. IV JubilĂ€umsausgabe". Hier findest du viele fröhliche und eingĂ€ngige Melodien, die Kinder lieben werden. Auch dieses Album ist perfekt, um Kinder zum Tanzen zu bringen.
Falls du auch an anderen KĂŒnstlern interessiert bist, könnte das Album "Rolf Zuckowski Das groĂe Abenteuer Musik, Folge 9: Aufforderung zum Tanz" genau das Richtige fĂŒr dich sein. Rolf Zuckowski ist bekannt fĂŒr seine einfĂŒhlsamen und kindgerechten Lieder, die ebenfalls zum Tanzen und Mitsingen einladen.