Volker Rosin – Der blaue Hund will tanzen: Albumkritik

Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen: Unsere Albumkritik

Letztes Update: 09. Januar 2026

Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen verbindet eingängige Melodien, tanzbare Rhythmen und altersgerechte Texte. Der Artikel stellt Lieblingssongs vor, lobt die Produktion, nennt Schwächen wie Wiederholungen und gibt praktische Hinweise, für welche Altersgruppen und Anlässe das Album besonders geeignet ist. Sie erfahren, welche Tracks mitreißen und welche weniger überzeugen.

Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen – Vorstellung und Kritik

Ein tanzender Türöffner zum Jazz

Wenn Sie Kinder für Musik begeistern möchten, hilft Tanz fast immer. Bewegung lockert, verbindet und öffnet Türen. Genau da setzt dieses Album an. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen ist mehr als ein fröhlicher Titel. Es ist eine Einladung. Sie führt Kinder hinaus auf die Tanzfläche und zugleich hinein in eine Welt voller Jazz, Swing und Bossa Nova. Das klingt gewagt. Doch es fühlt sich hier leicht an. Die Lieder nehmen die Hand, zeigen ein klares Tempo und lassen Platz für Spaß. So entsteht eine Mischung aus Lernmoment und Ausgelassenheit. Für das Familienleben ist das Gold wert.

Warum Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen heute relevant ist

Das Album erschien am 10. April 2015. Seitdem haben Streaming und Kurzvideos vieles verändert. Aufmerksamkeit ist knapp. Genau deshalb wirkt Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen heute erstaunlich frisch. Es verlangsamt nicht, aber es erdet. Die Songs sind klar, tanzbar und freundlich. Sie fördern Konzentration und Körpergefühl. Sie geben Struktur, ohne Druck aufzubauen. Dazu kommt ein feiner Kniff: Viele Melodien basieren auf Klassikern. Sie klingen vertraut, auch wenn ein Kind den Namen des Originals nicht kennt. So entsteht Nähe. Für Sie als Eltern ist das ein dankbares Geschenk. Sie hören mit Genuss. Ihr Kind tanzt mit Spaß. Beide Welten treffen sich.

Die Idee hinter dem blauen Hund

Ein blaues Tier, das tanzt? Das Bild ist stark. Es hat Humor und ist leicht zu merken. Der blaue Hund wird zum Maskottchen. Er führt durch das Album, taucht in Texten auf und vereint die Stücke zu einer Geschichte. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen nutzt diese Figur als Anker. Sie stiftet Sinn: Wir bewegen uns, weil es Freude macht. Wir probieren Schritte, weil ein Freund es vormacht. Kinder folgen Figuren, die sie mögen. Der blaue Hund ist freundlich, neugierig und mutig. Er ist nie belehrend. So werden auch vertracktere Rhythmen zugänglich. Ein Bossa wirkt dann nicht wie Unterricht, sondern wie ein Spielplatz. Das schafft Vertrauen und öffnet das Ohr.

Ein Album zwischen Spiel und Standard

Die Auswahl der Stücke ist klug. Sie verbindet bekannte Vorlagen mit neuen Texten. So begegnet Ihr Kind in kindgerechter Form Jazz-Standards wie All of Me, Blue Bossa oder What a Wonderful World. Dazu kommen Kinderklassiker in frischem Kleid wie Old McDonald. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen beweist dabei Gefühl für Balance. Der Witz bleibt kindlich. Die Musik bleibt respektvoll gegenüber der Vorlage. Das ist nicht selbstverständlich. Oft kippt eine Kinderfassung ins Kichernde. Hier passiert das selten. Die Arrangements sind sauber, die Grooves tragen. Das Ohr hat Halt. Der Körper kann sofort loslegen.

Track-für-Track: Kleine Höhepunkte mit großem Effekt

Schleich wie’n Tiger

Das Album startet mit Spannung. Ein Tiger schleicht. Das Tempo ist gemächlich, der Puls klar. Kinder lieben solche Bilder. Sie gehen in die Hocke, schleichen mit, halten kurz die Luft an. Der Groove hat Biss, aber keinen Stress. So entstehen erste Erfolgserlebnisse. Sie sehen: Mein Kind hört zu und setzt um. Genau das schafft Vertrauen für alles Weitere.

Flieg mit mir zum Mond (Fly me to the moon)

Ein Klassiker bekommt neue Flügel. Die Zeilen laden zum Träumen ein. Die Melodie ist zeitlos und schwebend. Kinder greifen das sofort auf. Sie strecken die Arme aus. Sie drehen Kreise. Für Sie ist es eine stille Freude. Sie erkennen den Standard und staunen, wie gut er im Kinderzimmer funktioniert. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen zeigt hier seine Stärke: Es baut Brücken.

Spring Spring Spring (Sing, Sing, Sing)

Hier wird es wild. Der Beat treibt an, die Trommeln rufen. Hüpfen, Federn, Lachen – schon ist Energie im Raum. Der Song lenkt diese Energie, statt sie zu zügeln. Es gibt klare Impulse: Springen, stoppen, wieder los. So üben Kinder Impulskontrolle, ganz nebenbei. Und Sie bekommen ein Mittel gegen träge Nachmittage.

Der blaue Hund (Blue Bossa)

Der Titelsong trägt viel Verantwortung. Und er hält stand. Der Bossa-Groove wiegt leicht und hat Tiefe. Der blaue Hund lädt in eine andere Stimmung ein. Hier wird nicht gesprungen. Hier wird geschaukelt. Das erweitert das Gefühl für Tempo und Raum. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen zeigt, wie man Vielfalt in eine Kinderplaylist bringt, ohne sie zu überfordern.

Das Krokodil (All of me)

Ein schelmisches Tier trifft einen Swing-Klassiker. Das Ergebnis ist griffig. Kinder lieben klare Bilder. Ein Krokodil hat Zähne, schnappt, zeigt Kraft. Dazu springt der Rhythmus federnd voran. Die Balance stimmt. Es ist lustig, aber nicht albern. Es ist schnell, aber nicht hektisch.

Onkel Donald hat ’ne Farm (Old McDonald)

Ein vertrauter Reim mit frischer Farbe. Die Tiere sind da, die Geräusche ebenso. Doch das Timing ist straffer, der Groove runder. Das macht den Unterschied. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen beweist hier, wie man Tradition modernisiert, ohne den Kern zu verlieren. Das ist nützlich für Feiern oder den Morgenkreis.

Ja! Wir hab’n keine Bananen (Yes! We have no bananas)

Wortwitz, Tempo, ein Hauch Varieté. Der Song zwinkert. Er lockt zu Call-and-Response. Das sorgt für Kontakt. Sie können mitsprechen, Ihr Kind kann antworten. So entsteht Interaktion. Aus Zuhören wird Mitmachen. Die Stimmung hellt auf. Genau so klingt Familienmusik, die vereint.

Ich bin grün (Frosches Lied) (Bein’ green)

Ein zarter Moment. Es geht um Identität, Farbe, Gefühl. Das Tempo ist ruhiger. Der Text lässt Raum. Kinder dürfen leise sein. Sie dürfen denken. Diese Pausen sind wichtig. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen traut den kleinen Hörerinnen und Hörern etwas zu. Es setzt nicht nur auf Krach und Klamauk. Das ist wohltuend.

Wir feiern heut ’ne Party (Skip to my Lou)

Ein Einladungssong, der hält, was er verspricht. Er öffnet Kreis- und Gruppenspiele. Der Refrain ist schnell erlernbar. Die Schritte sind klar. Das trägt durch Kindergeburtstage, aber auch durch graue Tage. Wenn niemand so recht mag, hilft dieser Song. Er zündet fast immer.

Ein Hund, eine Katze und eine Maus (Waters of March)

Ein poetischer Fluss. Die Worte perlen, die Bilder ziehen vorbei. Das Tempo bleibt sanft. Hier zeigt sich, wie Sprachrhythmus wirkt. Kinder hören Muster und wiederholen. Das trainiert Wortschatz und Atem. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen hält in solchen Stücken eine zarte Balance. Es berührt, ohne zu beschweren.

Wunderbar ist die Welt (What a wonderful world)

Ein großes Gefühl, klein erzählt. Das Stück ist eine Atempause mit Weitblick. Es lenkt den Blick auf Schönes. Auf Farben, Töne, Natur. Gerade im Familienalltag tut das gut. Auch Sie werden an Freundlichkeit erinnert. Und Ihr Kind spürt: Musik kann trösten.

Bewegung, Sprache, Rhythmus: Pädagogischer Mehrwert

Bewegung ist die erste Sprache. Kinder begreifen die Welt mit dem Körper. Dieses Album nutzt das konsequent. Jeder Track gibt eine klare Handlungsanweisung: Schleichen, Springen, Feiern, Schaukeln. Dazu kommen sprachliche Muster, die wiederkehren. So lernt Ihr Kind Takt, Lautstärke, Pausen. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen ist damit mehr als Unterhaltung. Es ist ein kleines Trainingslager für Motorik und Sprache. Das geschieht ohne Druck. Die Musik führt und belohnt. Sie gibt schnelle Rückmeldung. Das steigert Motivation. Es stärkt auch das Selbstbild: Ich kann das!

Klangbild und Produktion: Warm, klar, einladend

Der Sound ist freundlich und professionell. Sie hören echte Grooves, klare Instrumente, saubere Stimmen. Das Mischungsverhältnis stimmt. Nichts dröhnt. Nichts sticht. Für Kinderohren ist das wichtig. Ein warmer Bass trägt. Dezente Bläser akzentuieren. Percussion bringt Glanz. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen zeigt Respekt vor der Musik. Es ist weder überladen noch fad. Die Dynamik bleibt lebendig. Auch nach mehreren Runden wirkt nichts abgenutzt. Das ist im täglichen Familienbetrieb entscheidend.

Für wen eignet sich das Album?

Wenn Ihr Kind zwischen drei und acht Jahren alt ist, trifft es genau ins Herz. Jüngere tanzen mit, weil das Tempo stimmt. Ältere finden Struktur und Humor. Für Kitas und Grundschulen ist es ein sicherer Griff. Für Autofahrten ebenso. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen ist aber auch ein Türöffner für Erwachsene, die Jazz neu entdecken möchten. Es nimmt die Ehrfurcht. Es zeigt: Diese Musik ist nah. Sie ist körperlich und zugänglich. So wird aus einer Kinder-CD ein gemeinsames Ritual.

Kritikpunkte und Grenzen

Kein Album ist für alle perfekt. Wer reine Originale liebt, könnte die Anpassungen skeptisch sehen. Die Texte sind klar auf Kinder ausgerichtet. Wer Tiefgang in jeder Zeile sucht, wird hier nicht fündig. Manche Nummern arbeiten stark mit Wiederholung. Das dient dem Lernen, kann aber Erwachsene ermüden. Außerdem basiert ein großer Teil auf bekannten Vorlagen. Wenn Sie nur nach neuen Melodien suchen, sind die Überraschungen begrenzt. Dennoch: Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen balanciert diese Punkte geschickt. Es holt viele Hörer ab und verliert dabei die künstlerische Linie nicht.

Praxis: So holen Sie das Maximum aus der Musik

Bereiten Sie Raum. Ein freier Bereich im Wohnzimmer reicht. Legen Sie Matten oder Kissen bereit. Starten Sie mit Schleich wie’n Tiger. So kommen alle an. Bauen Sie dann Tempo auf. Nach zwei schnellen Stücken folgt ein ruhiges. Halten Sie Wasser bereit. Und planen Sie kleine Pausen ein. Nutzen Sie Gesten und einfache Zeichen. Ein Finger an den Lippen für leise. Beide Hände hoch für Stopp. So entstehen klare Rituale. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen wird dadurch zu Ihrer eigenen Mini-Choreografie. In der Kita helfen bunte Tücher, Hüte oder Tiermasken. Zu Hause funktioniert auch ein Stofftier als Taktgeber.

Karaoke als Brücke: Mitmachen statt nur hören

Das Album enthält drei Karaoke-Versionen. Das ist ein echter Mehrwert. Kinder lieben es, selbst im Mittelpunkt zu stehen. Ohne Leitstimme hören sie den Puls besser. Sie probieren, irren, lachen, starten neu. Genau so entsteht Lernen. Beginnen Sie mit Wir feiern heut ’ne Party. Der Refrain ist einfach. Dann folgt Onkel Donald hat ’ne Farm. Zum Schluss Schleich wie’n Tiger. Halten Sie Textkarten bereit. Oder malen Sie kleine Bilder zum Ablauf. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen macht so aus Zuhörerinnen Sängerinnen und aus Bewegungsfreude Selbstvertrauen.

Zeitreise und Tradition: Ein Familienvertrag zwischen Generationen

Großeltern nicken bei What a wonderful world. Eltern lächeln bei Sing, Sing, Sing. Kinder rufen beim Krokodil. Diese geteilte Freude ist selten. Sie entsteht, weil das Album liebevoll mit Tradition umgeht. Die Standards bleiben erkennbar. Sie werden nicht parodiert. Sie werden geöffnet. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen ist darum auch ein stilles Lernprojekt. Es zeigt, dass Musik Geschichte hat. Es zeigt, dass Geschichte modern klingen kann. So entsteht ein Gespräch zwischen Generationen, ohne dass jemand es merkt.

Vergleich im Kinderlieder-Kosmos

Viele Kinderalben setzen auf Elektronik und knallige Beats. Das kann ziehen, nutzt sich aber schnell ab. Hier liegt der Reiz im Groove, nicht im Effekt. Das trägt länger. Es passt zu lauten Phasen und zu ruhigen Momenten. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen behauptet sich damit neben Party-Compilations, Hörspiel-Songs und Lernreihen. Es ist vielseitig einsetzbar. Sie können es als Morgenmusik nutzen. Oder als Nachmittags-Booster. Oder als Abend-Ritual mit den leiseren Titeln. Diese Flexibilität ist ein starkes Argument.

Ein Blick auf Sprache und Humor

Die Texte bleiben nah am Alltag. Tiere, Farben, Essen, Feiern. Das ist klug. Kinder finden dort Anker. Der Humor ist freundlich und nicht spöttisch. Es gibt Schmunzeln, aber kein Lachen auf Kosten anderer. Wiederholungen sind gezielt eingesetzt. Sie helfen, Strukturen zu lernen. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen beweist dabei Taktgefühl. Nichts wirkt gekünstelt. Nichts predigt. Das macht es so anschlussfähig für verschiedene Familienstile.

Nachhaltigkeit im Alltag: Wie die Songs bleiben

Der beste Test für Kinderlieder ist der Echo-Effekt im Tag. Summt Ihr Kind am Abend eine Zeile? Tanzt es eine Bewegung nach? Dieses Album hat viele solcher Momente. Der Tiger-Schleichgang taucht beim Zähneputzen auf. Der Bossa-Schritt huscht beim Weg zum Kindergarten vorbei. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen pflanzt kleine Samen. Sie wachsen, weil die Muster klar sind und das Gefühl stimmt. Das ist nachhaltiger als eine einmalige Reizüberladung.

Fazit: Ein kluger Spaß mit Stil

Dieses Album ist ein gelungener Spagat. Es verbindet kindliche Fantasie mit musikalischer Qualität. Es animiert zum Tanzen und lässt dennoch Raum für Ruhe. Es holt Standards in den Kinderalltag, ohne sie zu verwässern. Kleine Kritikpunkte gibt es, doch sie verblassen im Nutzen für den Familienalltag. Wenn Sie eine CD suchen, die Bewegung, Sprache und Herz vereint, sind Sie hier richtig. Volker Rosin Der blaue Hund will tanzen bleibt auch Jahre nach dem Release eine Empfehlung. Es ist ein verlässlicher Begleiter für Wohnzimmer, Kita und Auto. Und es hat das Zeug, ein gemeinsames Ritual zu werden, das Sie und Ihr Kind lange verbindet.

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