Letztes Update: 20. Januar 2026
Volker Rosins Album 'Roby und die Piraten' entführt Kinder in fröhliche Seemannslieder mit eingängigen Melodien und tanzbaren Rhythmen. Ich bespreche Songauswahl, Produktion und kindgerechte Texte, nenne Lieblingsstücke und helfe Ihnen bei der Kaufentscheidung.
Ein Piratenschiff legt ab. Es ist bunt, laut und sehr freundlich. Genau so fühlt sich dieses Album an. Volker Rosin Roby und die Piraten erschien 1998. Es ist seitdem in vielen Familien zu Hause. Das Thema ist klar: Abenteuer auf See, aber ohne Angst. Statt Kanonen gibt es Kuchen, Krokodile mit Schnupfen und viel Bewegung. Das wirkt zeitlos. Kinder dürfen träumen. Erwachsene dürfen mitmachen. Und alle dürfen tanzen.
Das Album bringt 19 Lieder auf einer CD. Die Laufzeit liegt bei rund 47 Minuten. Die Spanne reicht von mitreißend bis sanft. Es gibt knackige Intros, eingängige Refrains und flotte Takte. Dazu kommen ruhige Inseln für den Atem. Das Tempo wechselt klug. So bleibt die Aufmerksamkeit hoch. Das hat System. Und es macht im Alltag einen großen Unterschied.
Ein gutes Kinderalbum hat eine klare Geschichte. Hier lautet sie: Wir stechen in See. Wir erleben etwas. Und wir kommen gut wieder an. Diese Reise öffnet Türen. Sie lädt zu Rollenspielen ein. Sie lädt zum Lachen ein. Und sie lädt zum Bewegen ein. Volker Rosin Roby und die Piraten baut diese Welt Schritt für Schritt auf. Der Einstieg ist schwungvoll. Die Mitte hat viele Farbtöne. Das Ende winkt freundlich.
Die Figur Roby gibt dem Ganzen ein Gesicht. Sie wirkt cool, aber nahbar. Piraten sind hier keine Schreckgestalten. Sie sind Freunde, die teilen. Sie feiern. Sie singen. Sie sind laut, aber lieb. Das passt zu Kindern. So wird aus Seeräuberei ein friedliches Abenteuer. Und Sie haben einen Rahmen, den Sie leicht aufgreifen können.
Das Klangbild ist hell. Die Melodien sind sofort da. Die Refrains sitzen schnell. Es gibt klare Grooves. Dazu kommen kleine Geräusche. Man hört Wasser, Wind und Jubel. Alles bleibt übersichtlich. Kein Ton ist zu viel. Das hilft beim Mitsingen. Und es hilft beim Bewegen.
Rhythmen wechseln oft. Mal klingt es wie Pop. Mal wie ein kleiner Seemannschor. Mal wie ein lustiger Tanz aus dem Urlaub. Ein paar Synth-Sounds verraten das Jahr 1998. Das stört nicht. Es macht sogar Charme. Denn die Arrangements halten die Energie. Auch die Übergänge sind gelungen. Volker Rosin Roby und die Piraten zeigt hier viel Routine. Sie merken das beim ersten Hören.
Der Auftakt „Hejo - es geht los“ ist kurz und stark. Nach knapp zwei Minuten sind alle an Bord. „Bei uns Piraten“ trägt das Thema weiter. Das Lied klingt wie eine Mannschaft. Stimmen rufen. Hände klatschen. Man spürt das Deck unter den Füßen. „Rolli, der Seeräuber“ gibt einer Figur Profil. Das macht die Geschichte rund.
„Action, ich will Action“ treibt das Tempo hoch. Es lädt zum Springen ein. „Das Kuchenlied“ bricht die Welle mit Humor. Essen und Lachen gehören an Bord. „Regentropfen hüpfen“ ist leicht und verspielt. Es malt Bilder in den Kopf. „Sieh mal dort, der kleine Stern“ ist leise und warm. Eine Verschnaufpause, die gut tut.
Sehr kurz, sehr witzig: „Das Krokodil (hatschi)“. Ein Nieser, ein Lächeln, fertig. Die Reprise kommt später in 26 Sekunden. Das ist eine nette Klammer. „Heute ist Piratenfest“ ist ein später Höhepunkt. Es schließt den Kreis. „Bye bye, ihr Kinder“ winkt freundlich. Zugabe-Gefühl stellt sich ein. „Der Roby mit der Sonnenbrille“ legt cool nach. „Pizza, Pommes und Spaghetti“ ist der fröhliche Abschluss. Es schmeckt nach Ferien. Stücke wie „Lollipop“ und „Das singende Känguruh“ öffnen die Welt noch weiter. So wird der Trip abwechslungsreich. Und Volker Rosin Roby und die Piraten bleibt bis zur letzten Minute lebendig.
Viele Lieder geben klare Signale. Stampfen, klatschen, drehen. Kinder wissen sofort, was zu tun ist. Sie spüren den Beat. Sie können ohne Worte folgen. Das ist klug gemacht. Der Körper lernt zuerst. Die Worte kommen danach. Volker Rosin Roby und die Piraten bietet viele solcher Anker. So wird Hören schnell zu Handeln. Und Handeln macht stolz.
Ein gutes Piratenabenteuer kennt Pausen. Das Album liefert sie. „Sieh mal dort, der kleine Stern“ leuchtet leise. „Regentropfen hüpfen“ plätschert sanft. Diese Lieder sind kleine Häfen. Da sinken die Schultern. Da wird das Herz ruhig. Das ist wichtig nach viel Schwung. So bleibt die Spannung gesund. Auch Volker Rosin Roby und die Piraten braucht diese Balance. Und es zeigt sie genau im richtigen Moment.
Das Album zielt auf Kita-Kinder. Etwa ab drei Jahren geht es gut. Jüngere wippen mit. Ältere singen mit. Auch im ersten Schuljahr klappt es. Die Texte sind klar. Die Reime sind leicht. Die Bilder sind stark. Es ist kindgerecht, aber nicht babyhaft. So wird es in einer Familie lange gehört. Volker Rosin Roby und die Piraten wächst mit dem Kind. Sie werden das merken.
Zwischen Frühstück und Zähneputzen hilft Musik. Das gilt besonders bei Übergängen. Legen Sie ein schnelles Lied ein. Sagen Sie: Jetzt sind wir Piraten. Dann läuft der Morgen besser. Volker Rosin Roby und die Piraten trägt durch solche Momente. Beim Aufräumen hilft „Action, ich will Action“. Beim Zubettgehen hilft der „kleine Stern“. Beim Kochen hilft „Pizza, Pommes und Spaghetti“.
Auch draußen klappt es. Auf dem Spielplatz können Sie „Heute ist Piratenfest“ anstimmen. Alle dürfen sich verkleiden. Ein Tuch wird zur Fahne. Ein Brett wird zur Planke. So entsteht Spiel, ohne viel Material. Das funktioniert mit einer oder mit zehn Personen. Volker Rosin Roby und die Piraten ist dafür gemacht.
Die Texte sind kurz. Sie sind hell und freundlich. Sie erzählen keine lange Story. Sie bauen Bilder, die hängen bleiben. Kinder greifen solche Bilder schnell auf. Dazu kommt Humor. Ein niesendes Krokodil ist nie böse. Ein Seeräuber liebt Kuchen. Ein Roby trägt Sonnenbrille. Da steigt das Lachen. Das löst Druck. Es macht Platz für Mut.
Die Werte sind klar. Miteinander geht vor gegeneinander. Piraten sind hier ein Team. Sie helfen sich. Sie teilen. Sie feiern zusammen. Das ist ein schöner Ton. Und er spannt sich über das ganze Album. Volker Rosin Roby und die Piraten wirkt so wie eine freundliche Crew. Das fühlt sich gut an. Und es wirkt noch nach dem Hören.
Das Jahr 1998 liegt zurück. Man hört es an ein paar Sounds. Die Synths blitzen kurz. Das Tempo ist oft ein wenig schneller als heute üblich. Doch die Melodien tragen. Die Refrains sind frisch. Die Themen sind zeitlos. Spielen, tanzen, träumen, essen. Das ist immer aktuell. Volker Rosin Roby und die Piraten hat so seinen Platz behalten. Es ist kein Staubfänger. Es ist ein Regalevergreen.
Auch im Vergleich mit neuen Produktionen hält es stand. Die Mischung aus Bewegung und Ruhe stimmt. Die Kinder bekommen Raum. Die Erwachsenen bekommen Werkzeuge. Man merkt, dass hier Erfahrung spricht. Dieses Handwerk ist der Grund, warum das Album weiter funktioniert.
Ein paar Lieder sind sehr kurz. „Das Krokodil (Reprise)“ ist nach 26 Sekunden vorbei. Manche hätten gern noch eine Strophe. Auch „Das Krokodil (hatschi)“ ist ein Gag mit Blitzlicht. Das wirkt heute wie ein Jingle. Zudem springen die Themen manchmal weit. Von Seeräubern zu „Lollipop“ ist ein Sprung. Das stört nicht alle. Manche wünschen sich ein noch strengeres Motto.
Ein weiterer Punkt: Einige Refrains sind sehr häufig. Das ist Absicht. Kinder brauchen Wiederholung. Erwachsene könnten dabei ungeduldig werden. Hier hilft Dosierung. Wechseln Sie zwischen schnellen und ruhigen Titeln. So bleibt die Freude groß. Volker Rosin Roby und die Piraten verträgt dieses Mischkonzept gut.
Wer ist Roby? Das Album verrät es nicht bis ins Detail. Das ist ein Vorteil. Kinder füllen die Figur selbst. In „Der Roby mit der Sonnenbrille“ bekommt Roby Stil. Er ist freundlich. Er ist cool. Er bleibt ein Freund. Diese Offenheit fördert die Fantasie. Ihre Tochter oder Ihr Sohn kann Roby so malen, wie sie oder er will. Volker Rosin Roby und die Piraten gibt nur einen Impuls. Das macht die Figur haltbar.
So entsteht Bindung. Kinder hören wieder, weil sie ihre Welt mitnehmen. Sie freuen sich auf Roby. Sie freuen sich auf die Crew. Und sie bringen neue Ideen mit. Das ist die Kunst guter Kindermusik. Sie öffnet Türen, statt alles vorzugeben.
Im Stuhlkreis klappt „Hejo - es geht los“ als Startsignal. In der Turnhalle tragen „Action, ich will Action“ und „Heute ist Piratenfest“ eine ganze Stunde. Sie können Stationen bauen. Planke balancieren. Schatzsuche mit Kissen. Rhythmus-Klatschen als Morsecode. Danach folgen zwei ruhige Lieder. Der Puls sinkt wieder.
In der Sprachecke helfen Reime. Kinder hören und sprechen sie nach. Kleine Alliterationen lockern die Zunge. Im Morgenkreis können Sie Themen wie Teilen oder Mut verankern. Nehmen Sie einen Liedvers als Anker. Sprechen Sie kurz darüber. Singen Sie ihn noch einmal. So entstehen Rituale. Volker Rosin Roby und die Piraten liefert viele solcher Bausteine.
Die CD umfasst 19 Titel. Die Gesamtspielzeit liegt bei rund 47 Minuten und 24 Sekunden. Viele Lieder dauern zwischen zwei und drei Minuten. Ein paar sind kürzer als zwei. Das ergibt einen flotten Fluss. Es gibt keine Längen. Das ist im Alltag ein Vorteil. Sie können schnell auf eine Stimmung reagieren.
Die Reihenfolge ist schlüssig. Startsignal, Fahrt, Witz, Ruhe, Finale. Wer die ganze CD hört, erlebt eine kleine Reise. Wer nur auswählt, findet auch schnell sein Stück. Volker Rosin Roby und die Piraten ist daher ein flexibler Begleiter. Im Auto, im Kinderzimmer, in der Kita. Überall passt es hinein.
Spielen Sie die ersten drei Titel am Stück. So sind Sie mitten im Thema. Dann wählen Sie ein schnelles und ein ruhiges Lied im Wechsel. Achten Sie auf die Reaktion Ihres Kindes. Es zeigt Ihnen, was es braucht. Später können Sie kleine Rituale anlegen. „Hejo - es geht los“ für den Start. „Bye bye, ihr Kinder“ als Ende. Dazwischen darf die Crew toben.
Für Geburtstage eignet sich eine kurze Piratenrunde. Schminken Sie zwei Augenklappen. Legen Sie ein Seil aus. Singen Sie „Bei uns Piraten“. Dann „Heute ist Piratenfest“. Danach Kuchen essen mit „Das Kuchenlied“. Zum Schluss ein Wunschlied. Volker Rosin Roby und die Piraten macht daraus eine Runde, die sitzt.
Sie kennen vielleicht die Stimme schon. Vielleicht aus Kita-Zeiten. Vielleicht von früheren Autofahrten. Nostalgie kann trügen. Doch hier trägt sie nicht allein. Die Lieder erfüllen konkrete Zwecke. Sie sind Bewegungshelfer. Sie sind Entspannungshelfer. Sie sind Sprachhelfer. Sie sind Fantasiehelfer. Das ist viel für eine CD.
Gleichzeitig fühlt sich das nie schulisch an. Es bleibt Spiel. Das ist die eigentliche Qualität. Kinder merken, wenn etwas Arbeit ist. Sie merken auch, wenn etwas Spaß ist. Volker Rosin Roby und die Piraten ist klar Spaß. Und das ist im Erziehungsalltag oft das Beste.
Dieses Album hat Richtung, Herz und Handwerk. Es lädt zum Bewegen ein. Es schenkt kurze Ruhe. Es gibt Anlass zum Lachen. Und es lässt Raum. Für Sie ist es ein Werkzeug. Für Ihr Kind ist es eine Welt. Beides ist wichtig. Darum bleibt Volker Rosin Roby und die Piraten ein guter Griff.
Ja, es gibt kleine Schwächen. Ein paar Sounds wirken von gestern. Ein paar Gags sind sehr kurz. Doch das Gesamtbild stimmt. Die Reise ist rund. Die Crew ist warm. Die Botschaft ist freundlich. Wenn Sie ein Piratenalbum suchen, greifen Sie hier zu. Volker Rosin Roby und die Piraten wird bei Ihnen schnell Fahrt aufnehmen. Und es wird wohl lange im Regal bleiben.
Das Album "Roby und die Piraten" von Volker Rosin begeistert Kinder mit seinen fröhlichen Liedern und spannenden Geschichten. Volker Rosin ist bekannt für seine mitreißende Kindermusik, die sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Mitsingen und Tanzen animiert. Ein weiteres empfehlenswertes Album von Volker Rosin ist Volker Rosin Tanzfieber!, das ebenfalls mit schwungvollen Melodien überzeugt.
Wenn Sie auf der Suche nach weiteren tollen Kinderliedern sind, sollten Sie sich auch das Album Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Piraten- und Seemannslieder anhören. Es bietet eine bunte Mischung an Liedern, die perfekt zu Abenteuern und Piratenspielen passen. Die Kombination aus bekannten Melodien und neuen Texten sorgt für viel Spaß und Abwechslung.
Ein weiteres Highlight ist das Album Rolf Zuckowski Peter und der Wolf / Karneval der Tiere. Rolf Zuckowski versteht es, klassische Musik kindgerecht zu präsentieren und so den Kleinen auf spielerische Weise die Welt der Musik näherzubringen. Diese Alben bieten eine wunderbare Ergänzung zu "Roby und die Piraten" und sorgen für noch mehr musikalische Vielfalt im Kinderzimmer.