Letztes Update: 24. Dezember 2025
Sie lesen eine Vorstellung und ehrliche Kritik zum Album „Die 30 besten Kita‑Hits“ von Simone Sommerland, Karsten Glück und den Kita‑Fröschen. Der Text bewertet Liedauswahl und Arrangements, beschreibt Mitsing‑ und Bewegungspotenzial und gibt praktische Einsatzempfehlungen für Kita und Zuhause.
Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Kita-Hits ist eine Sammlung, die den Tagesablauf in der Kita im Blick hat. Sie finden hier Lieder für den Start, für Bewegung, für Rituale und für den Abschied. Die CD vereint Tradition und neue Ohrwürmer. Die Titel sind kurz, klar und gut singbar. Das hilft Ihnen in Gruppen mit vielen Kindern. Sie können spontan loslegen, ohne lange Vorbereitung. Genau dafür wurde diese Auswahl offenkundig gedacht.
Die Konzeption ist einfach. Dreißig bekannte und bewährte Lieder, kompakt produziert. Dazu kommen einige moderne Themen. Einhorn, Babykrokodil und Bananenbrot geben dem Paket einen aktuellen Dreh. Die CD wirkt wie ein Klangbaukasten für den Alltag. Sie nehmen sich, was Sie brauchen. Morgenkreis? Dann passt „Guten Morgen, wir sitzen im Kreis“. Abschied? Dann hilft „Der Kindergarten ist jetzt aus“. Diese klare Struktur ist ein großer Vorteil in der Praxis.
Der Aufbau öffnet mit „Ode an den Kindergarten“ und endet mit „Der Kindergarten ist jetzt aus“. Dazwischen spannt die Auswahl den Bogen über Jahreszeiten, Feste und Routine. „Wir werden immer größer“ gibt Selbstvertrauen. „Die Jahresuhr (12 Monate)“ und „Der Jahreskalender“ verorten Zeit. „Ich geh mit meiner Laterne“ passt zum Herbst. „Stups, der kleine Osterhase“ leuchtet im Frühling. So entsteht eine Dramaturgie, die durch das Jahr trägt. Sie können die Lieder saisonal rotieren.
Klassiker wie „Teddybär, Teddybär, dreh dich um“ oder „1,2,3 im Sauseschritt“ halten die Gruppe zusammen. Sie sind kurz und haben klare Bewegungen. „Was zieh ich an“ macht Alltagsthemen leicht. Zugleich greifen neue Titel Trends auf. „Theo (Der Bananenbrot-Song)“ macht Spaß. „Ich bin ein Einhorn“ spielt mit Fantasie. „Kleines Babykrokodil“ klingt verspielt und lädt zu Rollen ein. Diese Mischung verhindert Langeweile. Sie hält die Kinder neugierig.
Die Produktion setzt auf helle Stimmen, klare Melodien und gut hörbare Zählzeiten. Die Tempi liegen meist im mittleren Bereich. Das hilft beim Mitmachen. Instrumente klingen sauber und nicht überladen. Vieles wirkt wie ein kleines Arrangement. Das ist günstig, weil Kinder so ihre Stimme sicher finden. Der Refrain kommt früh und oft. Auch das stützt das Mitsingen. Insgesamt klingt alles sehr gepflegt. Für den Gruppenraum ist das ideal, weil es nicht anstrengt.
Der Gesang ist deutlich. Die Konsonanten sind gut zu verstehen. Das ist wichtig für Sprachförderung. Die Stimmen sind freundlich, aber nicht zu süß. So bleiben die Lieder nah an der Realität der Kinder. Sie spüren dabei eine animierende Haltung. Die Ansprache ist positiv, ohne Druck. Das motiviert auch zurückhaltende Kinder.
Viele Lieder fördern Sprache. „Das ABC-Lied“ führt das Alphabet ein. „Die Jahresuhr (12 Monate)“ stärkt Wortschatz zu Monaten. Reime wie in „Rommel-Bommel (Rummelbummel)“ trainieren Silbengefühl. Bewegte Stücke wie „Feuerwehr Gymnastik“ schulen Koordination. Dazu kommen Lieder zur Selbstständigkeit. „Das Händewaschenrubbelschrubbelseifenlied“ bietet Hygiene-Regeln in netter Form. Sozial lernt die Gruppe mit „Das eine Kind ist so, das andre Kind ist so“. Vielfalt ist normal. Das vermittelt das Lied sehr klar.
Vernetzen Sie die Lieder mit Situationen. Starten Sie den Morgen mit „Guten Morgen, wir sitzen im Kreis“. Wechseln Sie danach in Bewegung mit „1,2,3 im Sauseschritt“. Bereiten Sie Feste mit „Komm zum Kindergartenfest“ vor. Nutzen Sie „Wir sind kleine Geister“ im Herbst. Reaktivieren Sie Regeln mit dem Händewaschlied vor dem Essen. Schließen Sie mit „Der Kindergarten ist jetzt aus“. So wird die CD zu einem Plan. Das spart Zeit und gibt Sicherheit.
Setzen Sie Tücher für „Die Löwenjagd“ ein. So wird aus Klang auch Theater. Nehmen Sie Klanghölzer bei „Was müssen das für Bäume sein?“. Das macht das Miteinander hörbar. Für „Eine Muh, eine Mäh“ bieten sich Tierkarten an. Sie geben den Kindern die Rolle in die Hand. Solche kleinen Requisiten steigern die Aufmerksamkeit. Sie machen aus einem Lied ein Erlebnis.
Die größte Stärke ist die klare Anwendbarkeit. Fast jeder Track hat eine Aufgabe. Die Dauer liegt oft zwischen ein und drei Minuten. Das passt zur Aufmerksamkeitsspanne vieler Kinder. Melodien bleiben im Kopf, ohne zu nerven. Die CD bietet Jahreszeiten, Feste und Routine. Dazu kommen Zähl- und Sprachlieder. Diese Varianz trägt eine Gruppe lange. Auch für Vertretungen ist die CD hilfreich. Sie haben rasch eine sichere Lösung.
Die Stärke der Wiederholung ist auch eine Schwäche. Einige Refrains kommen sehr oft. Manche Kinder lieben das. Andere steigen innerlich aus. Die Produktion bleibt meist im bekannten Pop-Klang. Weltmusik, ungewöhnliche Taktarten oder mutige Sounds fehlen. Wer mehr stilistische Vielfalt sucht, muss ergänzen. Auch der CD-Only-Fokus ist eine Grenze. Viele Einrichtungen streamen heute. Es wäre schön, wenn Beides gleich gedacht wäre. Der Erscheinungstermin ist zudem nicht bekannt. Das erschwert die Einordnung im Katalog.
Jüngere Kinder profitieren von kurzen, bewegten Liedern. „Teddybär, Teddybär, dreh dich um“ funktioniert sofort. „Wir werden immer größer“ gibt Stolz und Übersicht. Für die Mitte eignen sich Lieder mit kleinen Regeln. „Was zieh ich an“ ordnet den Morgen. Vorschulkinder mögen Inhalte. „Das ABC-Lied“ passt gut. Auch „Die Jahresuhr“ bietet viel Gesprächsstoff. So deckt die CD ein breites Feld ab. Mit Tempo- und Textanpassungen wird sie noch passender.
„Die Löwenjagd“ ist ein Gruppenhit. Call-and-Response lädt alle ein. Dazu kommt Geräuschspaß. „Feuerwehr Gymnastik“ bündelt Kraft und Rollen. Kinder lieben Uniform und Aufgabe. „Theo (Der Bananenbrot-Song)“ ist Humor pur. Sie können beim Backen mitsingen. „Ich geh mit meiner Laterne“ hält Traditionen lebendig. Es eignet sich auch für Laternenwerkstatt. „Der Herbst ist da“ bringt Wetter und Farben ins Spiel. So lassen sich Projekte gut verbinden.
„Nackidei“ kann Lachen auslösen. Zugleich braucht es klare Grenzen. Sprechen Sie kurz über Körperregeln. Dann wird aus Humor keine Unruhe. Auch bei „Wir sind kleine Geister“ gilt: Angstfrei gestalten. Licht und Abstand helfen. So bleibt der Spaß im Vordergrund.
Viele Sammlungen für den Kindergarten setzen auf ähnliche Klassiker. Der Vorteil hier ist die klare Praxisnähe. Die Spannweite von Begrüßung bis Abschied ist geschlossen. Andere Alben bieten oft thematische Blöcke ohne Alltagspfad. In der Produktion liegt dieses Werk im guten Mittelfeld. Es ist sehr sauber und freundlich. Experimente bleiben außen vor. Das macht es verlässlich, aber weniger überraschend. Für den Grundstock ist es stark. Für neue Klangfarben brauchen Sie Ergänzungen.
Die Tonarten sind meist kindgerecht. Der Umfang bleibt eng. Das stützt unsichere Stimmen. Die Tempi sind nicht zu schnell. Das erleichtert Bewegungen. Klare Einsätze führen die Gruppe. Pausen sind gut gesetzt. So bauen Sie Spannung auf, ohne Stress. Ein Tipp: Singen Sie selbst vor. Ihr Einsatz prägt die Gruppe. Die CD darf gern leiser sein. Dann führt Ihre Stimme. Das erhöht die Bindung.
Teilen Sie eine kleine Liedliste. Markieren Sie, was Sie im Morgenkreis singen. So können Eltern zu Hause anknüpfen. Vorschlag: zwei Lieder pro Woche. Weniger ist mehr. Geben Sie kurze Hinweise. Etwa: „Heute üben wir die Monate.“ Mit „Die Jahresuhr (12 Monate)“ klappt das gut. Oder: „Hygiene ist dran.“ Dann stützt „Das Händewaschenrubbelschrubbelseifenlied“. Die Verbindung Kita–Zuhause stärkt das Lernen.
Viele Kinder wachsen mehrsprachig auf. Nutzen Sie Refrains als Brücke. Zählen Sie vor „1,2,3 im Sauseschritt“ auch in anderen Sprachen. Ein einfaches „one, two, three“ oder „uno, dos, tres“ erweitert den Horizont. Übersetzen Sie einzelne Schlüsselwörter. So fühlen sich mehr Kinder gemeint. Musik ist dabei Ihr Werkzeug. Sie baut Hürden ab. Das Album gibt die Struktur. Sie liefern die Öffnung in die Vielfalt.
Rituale schaffen Gefühle von Sicherheit. Wenn „Guten Morgen, wir sitzen im Kreis“ erklingt, beginnt der Tag. „Der Kindergarten ist jetzt aus“ setzt den Schlusspunkt. Diese Klammern prägen. Kinder verbinden die Lieder mit Orten und Menschen. Das erzeugt Bindung. Musik transportiert das. Diese CD ist dafür gut geeignet. Sie ist verlässlich, freundlich und klar. So wächst über Wochen eine gemeinsame Klangsprache.
Im Alltag zählt, was trägt. Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Kita-Hits liefert viele tragfähige Bausteine. Die Lieder lösen typische Situationen. Sie holen Kinder ab. Sie fordern sie, aber überfordern nicht. Die Produktion unterstützt das. Alles ist verständlich und sauber. Der Werkzeugkoffer ist nicht alles, was Sie brauchen. Aber er deckt das Nötige ab. Für Experimente ergänzen Sie gezielt. Der Kern jedoch sitzt.
Wenn Sie eine verlässliche Sammlung suchen, liegen Sie richtig. Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Kita-Hits passt in Regenbogen- und Projektwochen. Es passt in den Morgenkreis und in Feste. Die Stärken liegen in Klarheit, Kürze und Ritualtauglichkeit. Die Schwächen liegen in wenig stilistischer Breite. Dazu kommt der unklare Erscheinungstermin. Das ist schade, aber kein Ausschluss. Unterm Strich ist die CD eine solide Basis. Mit wenigen Ergänzungen wird sie richtig stark.
Plan A für den Morgen: „Guten Morgen, wir sitzen im Kreis“, „1,2,3 im Sauseschritt“, „Was müssen das für Bäume sein?“. Plan B für Projekte: „Die Jahresuhr (12 Monate)“, „Der Jahreskalender“, „Der Herbst ist da“. Plan C für Hygiene: „Das Händewaschenrubbelschrubbelseifenlied“, „Was zieh ich an“, „Im Kindergarten“. Jeder Plan dauert unter zehn Minuten. So bleiben Sie flexibel. Passen Sie Reihenfolge und Lautstärke an die Gruppe an.
Praxisnutzen: sehr gut. Produktion: gut. Vielfalt der Stile: befriedigend. Textinhalte: gut bis sehr gut, je nach Thema. Singbarkeit: sehr gut. Gesamt: gut plus. Damit ist Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Kita-Hits eine Empfehlung für Einsteigerinnen und erfahrene Fachkräfte. Eltern profitieren ebenso. Wer mehr kulturelle Breite sucht, ergänzt. Wer schnelle Lösungen für den Alltag wünscht, wird fündig.
Die CD zeigt, wie viel eine klare Auswahl leisten kann. Sie stärkt Rituale. Sie öffnet Räume für Sprache und Bewegung. Sie funktioniert in kleinen und großen Gruppen. Für die Zukunft wäre mehr stilistische Vielfalt wünschenswert. Auch barrierefreie Materialien wären ein Plus. Trotz dieser Wünsche überzeugt das Gesamtpaket. Wenn Sie heute entscheiden müssen, haben Sie mit Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Kita-Hits ein sicheres Fundament. Darauf lässt sich gut bauen.
Das Album Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Kita-Hits bietet eine bunte Mischung aus fröhlichen Liedern, die Kinder im Kita-Alter begeistern. Die ausgewählten Songs sind eingängig und laden zum Mitsingen und Mitmachen ein. Besonders die abwechslungsreichen Melodien und kindgerechten Texte machen das Album zu einem wertvollen Begleiter im Alltag. Wer die Vielfalt der Kita-Musik schätzt, findet hier viele schöne Lieder, die auch in anderen Alben der Serie ihren Platz haben.
Ein weiteres empfehlenswertes Album ist Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Kniereiter‐ und Fingerspielliede. Dieses Album ergänzt die Simone Sommerland, Karsten Glück und die Kita-Frösche Die 30 besten Kita-Hits um eine Sammlung von Liedern, die besonders für kleine Kinder geeignet sind. Die Kniereiter- und Fingerspiellieder fördern spielerisch die Motorik und das Sprachgefühl. So wird Musik zum Erlebnis, das Kinder und Eltern gleichermaßen Freude bereitet.
Wer darüber hinaus auf der Suche nach weiteren beliebten Kinderliedern ist, sollte sich auch das Album Volker Rosin Meine besten Berufslieder anhören. Volker Rosin ist bekannt für seine mitreißenden und spaßigen Lieder, die Kinder zum Tanzen und Mitsingen animieren. Dieses Album bietet eine tolle Ergänzung zu den Kita-Hits von Simone Sommerland und Karsten Glück und sorgt für noch mehr musikalische Abwechslung im Kinderzimmer.