Volker Rosin: GummibĂ€rchen und Spaghetti – Albumkritik

Volker Rosin GummibÀrchen und Spaghetti: Album vorgestellt und kritisch bewertet

Letztes Update: 21. MĂ€rz 2026

In dieser Rezension stelle ich das Album 'GummibĂ€rchen und Spaghetti' von Volker Rosin vor und bewerte Songs, Produktion sowie den Mitmach-Faktor. Sie erfahren, welche Lieder OhrwĂŒrmer sind, was Eltern gefĂ€llt und fĂŒr welche Altersgruppe das Album ideal ist.

Vorstellung und Kritik: Volker Rosin GummibÀrchen und Spaghetti

Dieses Album feiert die Freude am Singen, Tanzen und Spielen. Es klingt bunt, frech und sehr nah am Alltag von Kindern. Hinter all dem steckt ein Name, der seit Jahrzehnten Vertrauen weckt. Volker Rosin GummibĂ€rchen und Spaghetti erschien 1991. Es ist ein Werk, das bis heute bewegt. Dabei trifft es den Nerv der frĂŒhen 90er und bleibt doch zeitlos. In diesem Text geht es um Klang, Ideen, Wirkung und Praxis. Und darum, wie Sie es zu Hause oder in der Gruppe nutzen können.

Ein Klassiker der frĂŒhen 90er: Entstehung und Kontext

Der Start der 90er war ein Umbruch. Neue Medien, neue Rollenbilder, neue Formen von Kinderunterhaltung. In diesem Umfeld setzt das Album auf direkte Ansprache. Es meidet Ironie und teure Studioeffekte. Es sucht NĂ€he, Rhythmus und klare Bilder. So wird Musik zur BrĂŒcke. Zwischen Elternhaus und Schule. Zwischen Tagesablauf und Fantasie. Auch das Format passt in die Zeit. Die Cassette mit 14 Titeln lĂ€dt zum Durchhören ein. Vor- und ZurĂŒckspulen war Ritual. Kinder hatten dabei die Kontrolle. Dieses GefĂŒhl von Eigenmacht trĂ€gt das Album mit.

Volker Rosin ist dabei mehr als ein SĂ€nger. Er ist ein Gastgeber. Er nimmt Kinder ernst und bringt sie in Bewegung. Das spĂŒrt man in jedem Takt. Die Lieder wirken einfach. Doch die Arrangements sind klug gebaut. Verse und Refrains sitzen. Reime bleiben im Ohr. So prĂ€gt sich das Werk ein. Und so erklĂ€rt sich der lange Atem der StĂŒcke.

Was macht Volker Rosin GummibÀrchen und Spaghetti so besonders?

Der SchlĂŒssel liegt in der Perspektive. Sie ist kindnah, aber nie kindisch. Alltagsthemen tragen die Geschichten. Es geht um Familie, Schule, Straße, Feste und Tiere. Diese Themen sind vertraut. Doch die Musik macht daraus kleine Erlebnisse. Sie kann ein Zimmer fĂŒllen. Oder eine Turnhalle. Oder eine Fahrt im Auto. Volker Rosin GummibĂ€rchen und Spaghetti bringt Struktur in Bewegung. Einfache EinsĂ€tze. Klare Tempi. VerstĂ€ndliche Refrains. So können Kinder sofort mitmachen. Und Sie haben direkt ein gemeinsames Erlebnis.

Dazu kommt Humor. Er ist freundlich und warm. Nie belehrend. Nie schrĂ€g auf Kosten der Kinder. Lachen entsteht, weil Bilder lebendig werden. Ein Frosch, der mit Mozart spielt. Eine Oma, die tanzt. Eine Klasse, die zusammenhĂ€lt. Das macht Mut. Und es entlastet den Alltag. Auch fĂŒr Sie als Elternteil oder PĂ€dagogin bringt das Frieden. Denn Musik lenkt. Sie bĂŒndelt Energie. Sie schafft kleine Pausen durch große Freude.

Track fĂŒr Track: Die Dramaturgie eines Spielalbums

Auftakt mit Appetit: Der Titelsong

Der Opener „GummibĂ€rchen und Spaghetti“ setzt sofort ein Zeichen. Essen ist ein starkes Thema. Es berĂŒhrt Sinne, Gewohnheit und Fantasie. Hier wird daraus ein Taktgeber. Der Groove ist treibend. Der Refrain sitzt nach dem ersten Hören. Das Bild ist einfach, aber clever. SĂŒĂŸes trifft Herzhaftes. Das klingt nach Vielfalt. Es klingt nach Wahlfreiheit. Und es klingt nach Spaß ohne großes Regelwerk. So lĂ€dt das Lied Kinder ein, sich zu bewegen. Zu wippen, zu klatschen, zu hopsen. Es ist ein GesprĂ€ch ohne Worte. Und es sagt: Du bist gemeint.

Wunsch und Zukunft: „Wenn ich groß bin“

TrĂ€ume von GrĂ¶ĂŸe sind bei Kindern normal. Dieses Lied gibt ihnen Raum. Der Text bleibt klar. Er baut kein Luftschloss. Er benennt WĂŒnsche und Wege. Die Melodie stĂ€rkt die Worte. Sie ist hell und geht leicht ins Ohr. So ĂŒben Kinder das Sprechen ĂŒber Ziele. Sie ĂŒben Selbstbild und neue Rollen. FĂŒr Sie ist das eine Chance. Sie können mit Ihrem Kind ins GesprĂ€ch gehen. Über PlĂ€ne. Über Mut. Über Wege dorthin.

Tanz und Tradition: „Omas Stricktanz“

Das Bild der tanzenden Oma ist stark. Es bringt Generationen zusammen. Der Beat ist gemĂŒtlich, aber bestimmt. Er zieht in den Kreis. Es ist ein Mitmachtanz. Mit klaren EinsĂ€tzen und Bewegungen. So wĂ€chst NĂ€he. Kinder sehen: Auch Ältere tanzen. Auch Rituale können modern sein. Das Lied eignet sich fĂŒr Familienfeiern. FĂŒr Projekttage. Oder fĂŒr einen verregneten Nachmittag. Es bringt Rhythmus in den Raum. Und es mildert Spannungen. Weil alle eine gemeinsame Aufgabe haben.

Tiere und Charaktere: „TausendfĂŒĂŸler Luis Luh“ und „Mozart, der Frosch“

Die Tierfiguren geben der Platte Schwung. Sie sind verspielt, aber schlau. „TausendfĂŒĂŸler Luis Luh“ folgt einem flotten Takt. Viele Beine, viele Schritte. Das wird zur MotorikĂŒbung. Links, rechts, vor, zurĂŒck. Kinder lieben solche Muster. Sie fördern Gleichgewicht und TaktgefĂŒhl. „Mozart, der Frosch“ arbeitet mit einem kulturvollen Augenzwinkern. Hier trifft Klassik auf Quak. Das ist witzig. Und es senkt die Schwelle zu ernster Musik. So wird Klassik nahbar. Ohne Druck. Ohne Test. Nur mit Witz und Freude.

Schule realistisch und tröstlich: „Du hast eine FĂŒnf geschrieben“ und „In unserer Klasse“

Schule ist ein großes Thema. Fehler gehören dazu. „Du hast eine FĂŒnf geschrieben“ macht das offen. Es ist kein Spott. Es ist ein Trost. Der Ton ist klar und freundlich. Er anerkennt Frust. Und er weist einen Weg zurĂŒck in Zuversicht. Das ist stark. Denn Kinder brauchen SchutzrĂ€ume. Sie brauchen Worte fĂŒr schwere Momente. „In unserer Klasse“ dreht die Perspektive. Es geht um Gemeinschaft. Um Regeln, Respekt und Miteinander. Der Refrain stĂ€rkt das Wir. Das hilft im Alltag. FĂŒr Sie öffnet das TĂŒr und Tor. Zu GesprĂ€chen ĂŒber Fairness. Über Hilfe. Über Grenzen.

Feste, Straßen, Familie: „Kinder, heut’ ist Sommerfest“, „In unserer Straße ist was los“ und „Meine Mama, die ist super“

Feiern bĂŒndelt Energie. „Kinder, heut’ ist Sommerfest“ bringt Sonne in den Raum. Auch im Winter. Das Tempo zieht an. Der Beat denkt an Spiele im Freien. HĂŒpfspiele. Staffeln. Kreisspiele. „In unserer Straße ist was los“ öffnet die HaustĂŒr. Kinder sehen ihre Welt. Nachbarn. GerĂ€usche. Kleine Abenteuer. Es ist wie ein Hörspaziergang. „Meine Mama, die ist super“ wĂŒrdigt FĂŒrsorge. Es stĂ€rkt Bindung. Es feiert NĂ€he. Die Melodie ist eingĂ€ngig. Der Text ist schlicht. Das macht es zu einem Herzenslied. Auch fĂŒr Sie. Denn Lob sagt viel. Und bleibt gern im Ohr.

Gemeinschaft und Bewegung: „Wir Kinder“ und „Wenn ich Fahrrad fahre“

„Wir Kinder“ holt das große Ganze. IdentitĂ€t. Stolz. Zusammenhalt. Es ist ein Lied zum Stehen, Singen, Schwingen. HĂ€nde in die Luft. Stimmen nach vorn. „Wenn ich Fahrrad fahre“ hat einen Takt wie RĂ€der auf Asphalt. GleichmĂ€ĂŸig, doch mit Drive. Es lĂ€dt zu Tempo-Wechseln ein. Anfahren. Rollen. Bremsen. Das kann man im Raum nachstellen. Mit Armbewegungen. Mit HĂŒtchen. Mit Rollen auf Zehenspitzen. So trainieren Kinder Koordination. Und Freude an Bewegung.

Klangbild, Instrumente und Produktion

Die Produktion wirkt heute angenehm direkt. Kein ĂŒberladener Klang. Viel Handarbeit. Gitarren, Tasten, Percussion. Stimmen mit PrĂ€senz. Das erleichtert das Mitsingen. Weil Frequenzen frei atmen. Weil Worte deutlich sind. Die Arrangements setzen auf Hooklines. Sie fĂŒhren sicher durch jeden Titel. Einfache Intros. Klarer Aufbau. Das hilft Kindern, EinsĂ€tze zu finden. Es stĂ€rkt das Selbstvertrauen. Und es macht das Album robust fĂŒr viele RĂ€ume. Wohnzimmer, Kita, Aula, Auto.

Gerade im Vergleich mit heutiger Kinder-Pop-Produktion fÀllt das auf. Weniger Effekte. Mehr Körper. Das klingt warm. Es ist nah an echten Bewegungen. Klatschen, Stampfen, Schnipsen. All das lÀsst sich nachmachen. Sie bekommen damit ein Album, das ohne Zusatz viel kann. Eine Anlage reicht. Oder eine kleine Box. Der Rest kommt von allein. Von Stimmen, Ideen und Bewegung.

Sprachförderung, Motorik und PÀdagogik

Hinter der fröhlichen Fassade steckt System. Reime fördern SprachgefĂŒhl. Refrains ĂŒben GedĂ€chtnis. Imperative geben klare Aufgaben. So kann jedes Kind mitmachen. Auch schĂŒchterne Kinder finden einen Platz. Der Ton ist freundlich. Er fĂŒhrt, ohne zu drĂ€ngen. Das stĂ€rkt Selbstwirksamkeit. Kinder merken: Ich kann das. Ich gehöre dazu. Ich werde gehört.

Auch motorisch ist viel drin. Schrittmuster. Drehs. Klatschspiele. Wechsel im Tempo. Das schult Koordination. Es hilft beim Timing. Es fördert Balance und Kraft. Zudem gibt es Pausen im Liedfluss. Dort atmet die Gruppe. Dort entsteht Blickkontakt. So wĂ€chst soziale Kompetenz. Es ist Musik als Lernraum. Und es fĂŒhlt sich nicht nach Lernen an. Das ist pĂ€dagogisch klug.

TanzflÀche Kinderzimmer: Mitmachpotenzial im Alltag

Sie brauchen fĂŒr den Einstieg kaum Vorbereitung. Ein freier Bereich reicht. Zwei Lieder genĂŒgen. Dann kommt oft der Rest von allein. FĂŒr jĂŒngere Kinder wĂ€hlen Sie langsamere Titel. „Omas Stricktanz“ eignet sich gut. FĂŒr Ă€ltere dĂŒrfen es die schnelleren sein. Der Titelsong oder „Wir Kinder“. Wechseln Sie zwischen Hören und Tun. Singen, dann Bewegen. Oder erst Bewegen, dann Singen. So decken Sie viele BedĂŒrfnisse ab.

Sehr hilfreich ist ein kleines Ritual. Starten Sie immer mit dem gleichen Lied. Beenden Sie mit einem ruhigen StĂŒck. So lernt die Gruppe, sich zu regulieren. Das Album hĂ€lt dafĂŒr passende Tempi bereit. Sie können sogar thematische Reihen bilden. Erst Schule. Dann Familie. Dann Straße. Das schafft Halt. Und es gibt Anlass zum Reden. Zwischen den Liedern. Oder danach beim AufrĂ€umen.

Eignung nach Alter und Situationen

Das Album passt in viele Phasen. Im Vorschulalter wirken die Reime und Bewegungen stark. In der Grundschule tragen die Themen. Klasse, Noten, Feste. Auch bei Familienfeiern ist es ein Gewinn. Die Großeltern finden AnknĂŒpfung. Die Eltern kennen den Sound. Die Kinder haben das Steuer. FĂŒr lĂ€ngere Autofahrten ist die Dramaturgie gut. Es gibt Abwechslung, aber kein Bruch. Der Spannungsbogen hĂ€lt.

Besonders wertvoll ist die BrĂŒcke zwischen AktivitĂ€t und Ruhe. Sie können hoch starten. Dann Tempo drosseln. Oder umgekehrt. So lenken Sie Energie. Das hilft in schwierigen Momenten. Vor dem Abendessen. Nach den Hausaufgaben. Oder am Sonntagmorgen. Volker Rosin GummibĂ€rchen und Spaghetti wirkt dann wie ein kleiner Plan. Er ist leicht, freundlich und wirksam.

Elternohr und Kinderohr: Doppelter Nutzen

Viele Eltern fragen: HĂ€lt das Album auch meinem Ohr stand? Ja, weitgehend schon. Der Sound ist geerdet. Die Melodien sind sauber. Die Texte sind klar. Es gibt Witz ohne Klamauk. Manches klingt natĂŒrlich nach seiner Zeit. Das ist normal. Doch es stört kaum. Weil die Lieder auf NĂ€he setzen. Nicht auf Effektfeuerwerk. Sie können mitsingen, ohne sich zu verbiegen. Sie können sich auch zurĂŒcklehnen. Das Album trĂ€gt den Raum.

Gleichzeitig bekommen Kinder genau das, was sie brauchen. Struktur. Bewegung. Bilder. Einfache Worte. VerstÀndliche Geschichten. Das macht die Songs langlebig. Sie verlieren nicht schnell ihren Reiz. Es gibt immer wieder kleine Details zu entdecken. Ein Einsatz der Percussion. Ein Echo in der Stimme. Ein Wechsel in der Harmonie. So bleibt das Hören spannend. Auch beim zwanzigsten Mal.

Kritikpunkte und Grenzen

Eine ehrliche Kritik braucht auch Grenzen. Wer moderne Club-Sounds fĂŒr Kinder sucht, wird hier nicht fĂŒndig. Das Album ist analog im Geist. Es lebt von Stimmen und Handarbeit. Das kann fĂŒr einige Ohren altmodisch wirken. Einzelne Arrangements wiederholen Muster. Das dient der Klarheit. Es schmĂ€lert aber ab und an die Überraschung. Außerdem sind manche Themen eng an die damalige Zeit gebunden. Bestimmte AusdrĂŒcke klingen heute seltener. Das ist kein Fehler. Aber es fĂ€llt auf.

Auch inhaltlich gilt: Nicht jedes Kind mag jedes Bild. Ein Frosch mit Klassikbezug ist nicht fĂŒr alle ein Hit. Ein Straßenlied passt nicht in jedes Umfeld. Daher ist Auswahl wichtig. Sie können Reihenfolgen anpassen. Titel ĂŒberspringen. Oder einen Fokus legen. Schule. Familie. Tiere. So erhöhen Sie die Passung. Und Sie halten die Aufmerksamkeit hoch.

Zeitreise und Relevanz heute

Spannend ist, wie gut das Album altert. Vieles wirkt frisch. Weil die Themen grundlegend sind. Familie, Gemeinschaft, TrĂ€ume, Bewegung. Auch die Machart bleibt stark. Klarer Beat, klare Sprache, klare Form. Das ist heute fast eine Wohltat. Kinder können sich darin gut orientieren. Ohne ReizĂŒberfluss. Ohne Dauerbeschallung durch Effekte. Volker Rosin GummibĂ€rchen und Spaghetti zeigt, dass einfache Mittel reichen. Wenn sie mit Herz, Verstand und Erfahrung eingesetzt werden.

In Kitas und Schulen lebt das Werk weiter. Es ist verlĂ€sslich. Es baut BrĂŒcken zwischen Gruppen. Zwischen neuen und alten Kindern. Zwischen schĂŒchtern und laut. Auch im digitalen Zeitalter bleibt es greifbar. Ein Knopfdruck, und der Raum bekommt Struktur. Das ist ein Schatz fĂŒr den Alltag. Vor allem, wenn Zeit und Nerven knapp sind.

Das VermÀchtnis im Werk von Volker Rosin

Im Gesamtbild des KĂŒnstlers ist das Album ein Meilenstein. Es zeigt seine Handschrift klar. Humor, Respekt, Bewegung und NĂ€he. Es bereitet den Boden fĂŒr viele spĂ€tere Erfolge. Zugleich kann es fĂŒr neue Hörerinnen ein Einstieg sein. Wer das Album mag, findet leicht Anschluss an weitere Titel. Das stĂ€rkt die Beziehung zur Musik. Und es öffnet einen Weg zu Ritualen im Familienleben. Ein Lied zum Aufstehen. Eins zum AufrĂ€umen. Eins fĂŒr den Abschied in die Nacht.

Gerade dieser praktische Wert ist nicht zu unterschĂ€tzen. Musik als Werkzeug fĂŒr den Alltag. Als Stimmungsmacher. Als Trost. Als Motor. Als Klammer fĂŒr gemeinsame Zeiten. Volker Rosin GummibĂ€rchen und Spaghetti ist dafĂŒr ein gut gefĂŒllter Koffer. Er ist robust. Er ist flexibel. Er ist liebevoll gepackt.

Edition, Format und Hörfluss

Die ursprĂŒngliche Cassette mit 14 Tracks legt eine Reihenfolge nahe. Der Bogen folgt einem klugen Wechsel aus Tempo und Thema. Vom Appetit des Openers bis zur Bewegung auf zwei RĂ€dern. Dazwischen liegen Schule, Feste und Nachbarschaft. Die Spieldauern sind kindgerecht. Zwischen gut zwei und gut vier Minuten. So bleibt Fokus erhalten. Lieder enden, bevor Unruhe entsteht. Oder bevor Langeweile droht. Das ist eine Kunst fĂŒr sich.

Beim Hören am StĂŒck entsteht ein zarter dramaturgischer Faden. Er ist nicht streng. Aber er fĂŒhrt. So können Sie das Album als Ganzes nutzen. Oder in Blöcken. Oder in Baukastenform. Alles ist möglich. Und alles bleibt stimmig. Volker Rosin GummibĂ€rchen und Spaghetti gibt Ihnen damit Freiheit. Ohne die Sicherheit zu verlieren, dass jedes StĂŒck trĂ€gt.

Praxis-Tipps fĂŒr Zuhause und Gruppe

Planen Sie kleine Inseln. Ein Lied zum Ankommen. Eins fĂŒr Bewegung. Eins fĂŒr das Ende. Halten Sie Blickkontakt. Geben Sie klare Zeichen mit HĂ€nden. Nutzen Sie Pausen im Lied. Atmen Sie gemeinsam. Loben Sie sichtbare Erfolge. Ein gelungener Einsatz. Ein gelungener Schritt. So wĂ€chst die Gruppe. Und das Album wird zum Werkzeug fĂŒr Bindung.

Nutzen Sie Requisiten mit Bedacht. BĂ€nder. TĂŒcher. Kleine BĂ€lle. Nur wenige. Weniger ist mehr. Es geht um den Körper. Um Stimme und Rhythmus. Dann ergĂ€nzt ein Tuch gezielt ein Bild. Mal ist es Spaghetti-Dampf. Mal ist es Straßenwind. Solche Bilder helfen beim Eintauchen. Sie sind leicht. Sie sind wirksam. Und sie machen Freude.

HörpÀdagogischer Mehrwert in Schule und Kita

Sie können das Album zur Sprache nutzen. Reime sprechen. AnfĂ€nge ergĂ€nzen. Endungen erraten. Oder Sie nutzen es zur Sozialbildung. Wer fĂŒhrt? Wer folgt? Wer passt auf wen auf? Auch Regelspiele lassen sich andocken. Stopp bei einer Pause. Freeze bei einem Akzent. Das trainiert Hemmung und Impuls-Kontrolle. Es schult den Blick fĂŒr Signale. Und es bringt Spaß, ohne Druck.

FĂŒr Projektwochen taugt ein thematischer Ansatz. Essen, Tiere, Straße, Feste, Schule. Jede Gruppe steuert eine Szene bei. Am Ende steht eine kleine AuffĂŒhrung. Eltern sind Publikum. Das stĂ€rkt Stolz. Es bringt Glanz in den Alltag. Und es setzt ein Zeichen fĂŒr gemeinsames Tun.

Warum gerade heute hören?

Unsere Zeit ist schnell. Reize sind laut. Bildschirme sind nah. Dieses Album bietet einen Gegenentwurf. Es ist lebendig, aber nicht hektisch. Es ist klar, aber nicht streng. Es ist offen, aber nicht beliebig. Es fĂŒllt RĂ€ume und lĂ€sst doch Luft. Sie können damit den Tag rahmen. Sie können damit NĂ€he schaffen. Ohne viel Aufwand. Ohne große Technik. Volker Rosin GummibĂ€rchen und Spaghetti passt in jede Tasche. Und in viele Herzen.

Besonders stark ist das Album, wenn Sie es mit Ritualen koppeln. Mittwoch ist Omas-Tanz-Tag. Freitag ist Straßen-Lied-Tag. Sonntag ist Wir-Kinder-Tag. Solche Muster geben Halt. Kinder lieben Vorfreude. Sie lernen, dass Musik begleitet. Durch Wochen. Durch Stimmungen. Durch kleine Krisen. So wird aus Hören Lebenskunst.

Fazit: Ein Album, das bleibt

1991 veröffentlicht, 14 Titel stark, heute noch relevant. Dieses Werk steht fĂŒr Freude, NĂ€he und Bewegung. Es ist leicht zugĂ€nglich und klug gebaut. Es tröstet, es befeuert, es bĂŒndelt. Es gibt Ihnen Werkzeuge fĂŒr viele Situationen. Zu Hause. In der Kita. In der Schule. Im Auto. Im Garten. Ja, es trĂ€gt Spuren seiner Zeit. Doch genau das macht seinen Charme. Es zeigt, wie viel mit einfachen Mitteln geht.

Wenn Sie ein Kinderalbum suchen, das Herz und Hand vereint, sind Sie hier richtig. Volker Rosin GummibÀrchen und Spaghetti verbindet OhrwurmqualitÀt mit PÀdagogik. Es macht RÀume freundlich. Es macht Gruppen wach. Es schenkt Ihnen Momente, die bleiben. Und das ist am Ende das, was gute Kindermusik leisten soll.

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